Coming Home

5. Februar 2017 12:19

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Vor über zwei Jahren fing es an, das ständige Pendeln. Heimfahren wurde zum Wegfahren und nunmehr war ich dankbar, wenn ich mal eine Woche lang in einem und demselben Bett geschlafen habe. So ganz ohne Unterbrechungen. Auch während den Urlauben habe ich zunehmend wahrgenommen, dass sich fancy Hotels schnell befremdlich anfühlen können. Vorher könnten hier Familien, Paare, Geschäftsleute, Partywütige geschlafen haben - man würde es nie herausfinden. Liege ich richtig, wenn ich vermute, dass wir in einem AirBnB-Zeitalter angekommen sind? Das ist hervorragend! Menschen aus der ganzen Welt stellen Gästen ihre Unterkünfte zur Verfügung, geben sich Mühe, richten es her, damit man sich ganz schlicht wie Zuhause fühlt. Ich glaube, das brauchen wir einfach. Eine Portion Geborgenheit und dieses unbeschreibliche Gefühl, ein zunächst geheimnisvolles Heim eines anderen Menschen zu entdecken, bis man sich so sehr an die Umgebung gewöhnt hat, dass man sich sehr gut aufgehoben fühlt.

Warum ich es liebe, Zuhause zu sein? Es sind die Banalitäten, die zählen. Ich habe einfach sehr gerne alles da, wenn ihr wisst, was ich meine. Ich spreche von Wattepads, die auf Reisen ausgehen können, aber auch von meiner eigenen Küche, in der ich mir abends gemütlich etwas koche, bevor ich mich dann vor den Fernseher kuschle. Der Anblick eines belebten Badezimmers, vollgestellte Bücherregale, Fotos an den Wänden. Umso mehr war ich gerührt, als ich folgendes Video sah. Namika (die Sängerin von Lieblingsmensch) war auf Tour und im Rahmen einer Kampagne namens "Band sucht Bleibe" hat sie bei drei Fans, statt in ihrem Tourbus, in einem Gästezimmer geschlafen.

3 Kommentare

Lisa Lareyna 5. Februar 2017 um 12:29

Das ist echt eine tolle Idee, schöner Beitrag! :)♡

Alles Liebe,
Lisa von hashtagbeyourself.blogspot.ch | Instagram


Antworten

Nilishi 5. Februar 2017 um 22:59

Hachja dieses "zuhause" Gefühl ist einfach unersetzbar. Ich kenne sie auch - die Zeiten des Pendelns, in denen man gefühlt das wichtige Zeug immer da hat, wo man gerade nicht ist. Übrigens liebe ich die Kissen-Kombi auf dem Bild :)

Liebe Grüße,
Nili von Mindbroken.deAntworten

Cyra 6. Februar 2017 um 07:27

Ich kenne dieses Gefühl, ich pendel auch ständig.
Ich finde immer "Zuhause ist da wo man sich wohl fühlt".
Aber am liebsten hab ich dann auch alles greifbar und um mir herum.Antworten

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